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Signatur Beschreibung Empfänger Ort, Datum Sonstiges
Ms 527 Eigenhändiger Brief mit Unterschrift.
1 Doppelblatt; 4 beschriebene Seiten (ca. 12 x 19 cm). 
Seite 1
Seite 2
Seite 3

Seite 4
Transkription
Georg Joachim Göschen Sonneborn bei Gotha, 14.1.1794 Brief mit eigenhändiger Unterschrift. Brieftext: 3 Seiten. Auf der 4. Seite Anmerkungen des Verlages Göschen.

In ironischen Worten kommentiert Thümmel die neueste Veröffentlichung des Autors Göschen mit dem Titel „Reise von Johann “. Mit diesem Buch hat Göschen versucht, an den großen Romanerfolg Thümmels „Reisen in die mittäglichen Provinzen von Frankreich“ anzuknüpfen, indem er den Diener Johann dem dortigen Figurenpersonal entnimmt und auf eigene Reisen mit einem Herrn schickt, von dem Thümmel ironisch mitteilt, dabei handele es sich um „einen viel beßren Herr ... von dem er nichts als lauter Gutes zu berichten weiß“. In einem Schreiben an seinen Freund Weiße in Leipzig vom 25.11.1793 ist Thümmel nicht so ironisch-zurückhaltend wie gegenüber seinem Verleger. An Weiße schreibt er „unter uns gesagt“, dass dieses Buch nichts „weniger als die Ehre hat“ ihm „zu gefallen“. Thümmel sieht sehr realistisch, dass es sich bei diesem Roman Göschens (seinem einzigen!) um eine „Buchhändler-Speculation“ handelt, um „Käufer anzulocken“. Diese Erfahrung machte Thümmel bereits nach dem Erscheinen seines ersten Buches, der „Wilhelmine“, zu der der Berliner Verleger und Autor Friedrich Nicolai 1774 eine Fortsetzung schrieb. 

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